Zertifikate Rechner

Knockout-Zertifikate zur Absicherung eurer Long-Positionen


Ein wesentlicher Bestandteil meiner langfristigen Dividendenstrategie, die ich euch auf diesem Blog vorstelle, ist langfristig und regelmäßig in Wertpapiere bzw. ETF's zu investieren. Dabei versuche ich kein Markttiming zu betreiben und bleibe investiert, egal ob die Kurse steigen oder fallen. Ganz im Gegenteil, ich lasse meine monatlichen Sparpläne sogar weiterlaufen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage was man tun soll, wenn man mittlerweile auf dicken Gewinnen sitzt und befürchtet, dass die Aktie oder der ETF demnächst abschmiert. Verkaufen ist bei meiner Strategie keine Option, da ich ja die Dividenden kassieren will und die Kurse auch weiter steigen könnten. Und dann wäre man nicht mehr investiert.

Was man in diesem Fall tun kann ist sich eine befristete "Versicherung" zu kaufen. Hierzu eignen sich sogenannte Short-Zertifikate. Die üblichsten sind Optionsscheine und Knockout-Zertifikate. Ich persönlich benutze ausschließlich die KO-Zertifikate. Es gibt natürlich auch Investoren, die Zertifikaten zum "Zocken" benutzen.

Achtung! Bei gehebelten Zertifikaten dieser Art handelt es sich um riskante und spekulative Finanzinstrumente. Man sollte diese NUR einsetzen wenn man zu 100% weiß was man tut. Einsatz auf eigene Gefahr.

Wenn man nun z.B. über einen ETF in den S&P 500 investiert ist und Papiergewinne kurzfristig absichern will, stellt sich natürlich die Frage wieviele KO-Zertifikate man hierfür kaufen müsste. Hierfür gibt es natürlich auch eine Berechnungsmethode. Da ich selber keine Lust hatte immer alles per Hand zu kalkulieren, habe ich daher ein Script geschrieben in dem man nur noch den aktuellen Kurswert der Investition, den Indexwert und das Bezugsverhältnis des Zertifkates eingeben muss. Als Ergebnis erfahrt ihr, wieviele Zertifikate gekauft werden müssten.

Wichtig ist lediglich, dass ihr das "," (Komma) als "." (Punkt) eingebt. Also anstatt 1334,15 schreibt ihr 1334.15. Außerdem erfahrt ihr nur, wieviele Zertifikate gekauft werden müssen. Den Hebel und die Entfernung zur Knockout-Schwelle (und damit das Risiko) müsst ihr dann noch selber aussuchen. Umso weniger Risiko für euch, desto "teurer" wird die Versicherung.
 
Ihr müsst einfach auf den Button drücken und den Anweisungen folgen.


Ich übernehme natürlich keine Haftung für das Ergebnis. Einsatz auf eigene Gefahr.

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Achtung!
Beim Handel mit Wertpapieren jeglicher Art besteht immer das Risiko vom Teilverlust bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Der Handel an der Börse erfolgt daher ausschließlich auf eigene Gefahr.

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