Freitag, 31. März 2017

Kümmert euch JETZT um eure Finanzbildung (inkl. kostenlosen ETF-Handbuch)

Vor kurzem habe ich im Fernsehen einen Bericht über eine alternative Schulform gesehen. Grob zusammengefasst lernen die Schüler hier in Form von Projekten selbstständiges Handeln und Unternehmertum (sie bekommen z.B. ein festes Budget für ihr Projekt mit dem sie haushalten müssen). Im Vergleich zu unserem „normalen“ Schulsystem (das meiner Meinung nach totaler Müll ist), ist das schon ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Daraufhin habe ich mir über das, was wir so in unserer Schulzeit (und auch danach in der Ausbildung und Uni) lernen Gedanken gemacht. Dabei ist mir schlagartig eins bewusst geworden. Wisst ihr welche eine Sache in keiner Schule oder Uni weltweit (soweit ich weiß) gelehrt wird?

Die Antwort ist: Niemand bringt euch bei wie ihr eure Finanzen in den Griff bekommt! Vom Thema Geldanlage mal ganz abgesehen. Die Allermeisten sind komplett von dem abhängig was die Eltern vorleben und im Erwachsenenalter kommen dann noch Versicherungsvertreter und Bank(st)er dazu. Dass die nur „euer Bestes“ wollen (und zwar euer Geld, sonst nix!) sollte mittlerweile jedem klar sein. Ich kenne zumindest niemanden der mit von seinem Banker empfohlenen Geldanlagen wirklich reich bzw. wohlhabend geworden ist. Ihr etwa? Aber kommen wir erstmal wieder auf das Thema Schule zurück.

Fakt ist doch, dass sich die Lehrformen an den (deutschen) Schulen seit Jahrzehnten nicht wirklich grundlegend geändert haben. Von der Prügelstrafe mal abgesehen haben wir insbesondere in Grundschulen immer noch den Stand von der Industrialisierung. Und hier liegt meiner Ansicht nach auch schon der Knackpunkt. Denn was brauchte man damals am allermeisten? Brave Fabrikarbeiter die den ganzen Tag die gleiche Tätigkeit am Fließband machen und dabei schön die Fresse halten! (Sorry für meine Ausdrucksweise. Aber bei solchen Themen geht manchmal mein Temperament mit mir durch…) Genau darauf war auch die „Erziehung“ in der (Grund-)Schule ausgerichtet. Die Kinder sollten lernen zu tun was man Ihnen sagt und bloß keine Art von Kreativität oder Eigeninitiative entwickeln.

Und jetzt schauen wir uns doch mal das Beurteilungssystem in unseren Schulen an. Es gibt immer noch Noten für „Verhalten“. Kinder die brav und ruhig auf Ihrem Platz sitzen werden mit einer guten Verhaltensnote belohnt. Eher extrovertierte Kinder mit einem gewissen Tatendrang und ausgeprägter Kreativität werden schnell mit dem Stempel „ADS“ (=Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) versehen und mit Tabletten zu willenlosen Zombies konvertiert. Wenn nicht schon im Kindergarten geschehen, wird dann spätestens in der Grundschule jegliche Art von Kreativität abgetötet…

Das Blöde an der Geschichte ist nur, dass sich unsere Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten dramatisch geändert hat und immer weiter verändert. Brave stumme Fabrikarbeiter werden eigentlich gar nicht mehr benötigt, da die Tätigkeiten immer mehr von Robotern und Maschinen übernommen werden. Und die wirklich erfolgreichen Menschen bzw. Unternehmer unserer Zeit sind fast alles Leute mit einer eher negativen Schullaufbahn. Warum? Weil sie alle eben anders waren und nicht in das (Schul-)System gepasst haben.

Beispiele gefällig? Mark Zuckerberg (Facebook) hat z.B. sein IT-Studium abgebrochen. Richard Branson (Milliardär, Unternehmer und Ballonfahrer, Virgin Airlines) verließ die Schule ohne Abschluss. Steve Jobs (der Gründer von Apple) brach ebenfalls sein Studium ab. Die Liste ließe sich noch ewig so weiterführen. Der Punkt ist, dass man in der Schule und im Studium nichts lernt, was einem in irgendeiner Form hilft im Leben erfolgreich zu sein.

Ein guter Schul- und Uni-Abschluss ist keine Garantie für Erfolg im Beruf und finanzielle Freiheit

Das gilt insbesondere auch für Finanzen, Geld und Reichtum. Und hey, ich habe BWL studiert. Ich garantiere euch zu 100%, dass man auch hier nichts lernt. Es wird höchstens mal kurz angesprochen was eine Aktie ist. Das war es dann schon. Auch wenn das jetzt erstmal alles nicht so rosig klingt ist das alles nur halb so schlimm. Wichtig ist nur zu wissen, dass man insbesondere die Finanzbildung in die eigenen Hände nehmen muss.

Und das muss nicht viel Geld kosten! Im Internet gibt es heutzutage das gesamte Wissen für Lau (z.B. auf Blogs wie meinem hier www.passives-einkommen.rocks). Mal abgesehen von unzähligen Büchern die wirklich nicht viel kosten. Ab und zu findet man sogar auch kostenlose eBooks die wirklich gut sind. So hat die Frankfurter Börse z.B. vor einiger Zeit das kostenlose eBook „ETF-Handbuch: Know-how für Ihr Investment“ rausgebracht das ich wirklich empfehlen kann:


Und noch ein weiterer Tipp. Wenn ihr (kleine) Kinder habt, gebt Ihnen die Chance frühzeitig richtig an das Thema Geld und Finanzen herangeführt zu werden. Hierfür gibt es z.B. das tolle Buch „Ein Hund namens Money“ von Bodo Schäfer:


In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg auf eurem Weg zur finanziellen Freiheit!

Euer Finanzblogger
Philipp

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